Gerüchteküche

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Gerüchteküche
Art: Kennenlernspiel, Namenslernspiel
Spieleranzahl: etwa 6-20
Ort: überall
Material: keines; ev. Papier und Stifte
Dauer: einige Minuten
Vorbereitung: keine

Gerüchteküche ist ein Kennenlernspiel. Es eignet sich insbesondere für Gruppen, die sich noch nicht oder wenig kennen, kann aber auch sonst mal lustig sein. Es werden dabei sowohl Namen gelernt als auch etwas über die Gruppenmitglieder in Erfahrung gebracht.

Material

Es wird prinzipiell kein Material benötigt.

Einfacher geht es manchmal mit Zettel, auf denen die Gerüchte in der ersten Runde notiert oder noch besser aufgezeichnet werden.

Ablauf

Jeder Spieler überlegt sich etwas Typisches über sich. Dies kann beispielsweise etwas sein, das er sehr gut kann, das er nicht kann, das er in nächster Zeit lernen möchte, etc. Das gefundene sollte nicht zu einfach sein, also ein paar Sätze der Erklärung bedürfen.

Wenn jeder Spieler etwas gefunden hat, bewegen sich alle im Raum umher. Irgendwann gehen immer zwei Spieler zusammen und tauschen ihr Wissen aus. Spieler A erzählt seine Geschichte dem Spieler B und umgekehrt. Anschließend wandern sie weiter. Spieler A trifft nun auf Spieler C. A hat gerade die Geschichte von B erfahren, und erzählt diese (!) dem Spieler C. C wiederum hat beispielsweise die von D erfahren, und erzählt dem A diese. Nun wandert A wieder weiter, und erzählt dem nächsten Spieler (E) die Geschichte von D ... und so weiter. Letztlich sollte jeder Spieler möglichst viele Geschichten einmal gehört haben.

Es ist interessant, zum Schluss in großer Runde auszuwerten, wie sehr sich die Geschichte verändert hat, und eventuelle Fehler dann noch zu korrigieren.

Variante

Man kann jedem Spieler auftragen, seine eigene Geschichte zu Beginn auf einen Zettel zu zeichnen (möglichst kreativ). Dieser Zettel wird dann immer weiter gegeben und dient als Gedächtnisstütze. Damit wird das Spiel möglicherweise weniger lustig (es ähnelt dann weniger einer Stillen Post, dafür werden die Fakten aber auch besser vermittelt).